5. Bildungswochen 2016

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“
– Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Vom 10. bis 24. März 2016 organisiert “Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage” mit zahlreichen Partner*innen und Unterstützer*innen die nunmehr fünften Bildungswochen gegen Rassismus in Halle (Saale).

Mit unseren Bildungswochen5 sind wir Teil der bundesweiten Initiative der “Internationalen Wochen gegen Rassismus“, veranstaltet vom “Interkulturellen Rat in Deutschland”. Am 10. März 2016 findet der bundesweite Auftakt der Wochen in Halle statt.

Im gesamten Stadtgebiet und im BildungsLokal in der Innenstadt gestalten wir Ausstellungen, Lesungen, Filmvorführungen, Gespräche, Workshops und jede Menge Begegnungen. Von Heide-Nord bis Beesen, von der Neustadt bis Halle-Ost, gibt es Veranstaltungen und Aktionen. Uns alle betrifft das Thema Rassismus: durch selbst erfahrene Ausgrenzung, durch eigene oder beobachtete rassistische Einstellungen und Handlungen. Rassismus und rassistische Ablehnung und Abwertung von Geflüchteten, Migrant*innen sowie vermeintlich »Anderen« und »Fremden« festigt sich in der Mitte der Gesellschaft. Nur, wenn wir uns die Realität von Rassismus eingestehen und uns mit eigenen Vorbehalten auseinandersetzen, können wir glaubwürdig und erfolgreich zusammen gegen Rassismus einstehen.

Die Menschenwürde darf für keinen politischen oder ideologischen Zweck verhandelbar sein. Darum kann nur eines gelten: 100% Menschenwürde – zusammen gegen Rassismus.

Wir laden alle ein, die vielfältigen Möglichkeiten der Bildungswochen5 wahrzunehmen und mit uns zu gestalten. Unseren zentralen Veranstaltungsort – das BildungsLokal – finden Sie am Waisenhausring 1b, 06108 Halle (Saale).

 

Ausschlussklausel

Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen, insbesondere gilt dies für die Modemarke Thor Steinar.